Witze Finanzverwaltung
im Kirmeszelt eine Zitrone, bis er keinen Tropfen mehr herausbekommt:
"Damen und Herren, hoch verehrtes Publikum. Wenn es jetzt noch jemand schafft,
aus dieser Zitrone nur noch einen einzigen Tropfen herauszubekommen,
dann zahle ich demjenigen sofort 500 Euro bar auf die Hand!"
In der letzten Reihe meldet sich ein schmächtiger älterer Herr,
wird auf die Bühne gebeten und fängt an, die zerquetschte Zitrone zu bearbeiten.
Tatsächlich gelingt es ihm, noch zwei Tropfen herauszubekommen.
Fragt der bullige Catcher sichtlich irritiert und verblüfft das schmächtige Kerlchen:
"Donnerwetter, was machen Sie denn von Beruf?" "Ich bin Finanzbeamter!"
Blick und Hintern recht verkniffen, Aktentasche abgegriffen,
Paragraphen im Gehirn, Kummerfalten auf der Stirn,
Hose, Jacke, Haare grau, nähert sich dem Firmenbau
mit entschlossen schnellem Schritt der Steuerprüfer:
Amtmann Schmidt.
Der Pförtner (grad beim Zeitung lesen) zeigt ihm den Weg zum "Rechnungswesen":
"Im zweiten Stock in Zimmer dreißig erwartet Sie schon Fräulein Fleißig!"
Sie bringt ihm Konten, Kassenbücher, Bilanzen und Erfrischungstücher.
Er wühlt in Quittungen, Journalen, dreht und wendet alle Zahlen,
fertigt meterlange Listen, prüft Belege, ganze Kisten,
stellt dem Chef die schwersten Fragen während 15 Prüfungstagen.
Allen scheint die Zeit recht lang, auch dem Boss ist ziemlich bang.
Nach drei Wochen wird zuletzt die Schlussbesprechung angesetzt.
Im großen Kreis hat man besprochen, was die Firma so "verbrochen",
welche Posten falsch verbucht, wo Verkürzungen versucht,
wie viel Zaster zu berappen, hier ein Brocken, da ein Happen.
Heftig feilscht man um die Wette, .."könnte".."wäre"., "dürfte".."hätte".;
schließlich dann, nach zähem Ringen "Einigung in allen Dingen!"
Tags darauf schreibt - wie es Pflicht - der Amtmann seinen Prüfbericht.
Säuberlich wird dort notiert, was der Fiskus so moniert.
Kleine Fehler, Buchungsmängel, leider ward ihr keine Engel,
da getrickst und dort gemauschelt, dies verdreht und das vertauschelt,
zehn Bescheide nach AO sind zu ändern sowieso.
Zahlen Sie - wie schon besprochen - 100.000 in vier Wochen.
Ob dieser Rechnung - guter Gott - da geht die Firma nun bankrott,
muss die Arbeitnehmer feuern und zahlt fortan nie mehr Steuern.
Die Moral von der Geschicht? Fiskus, schröpf die Bürger nicht!
Ein kluger Hirte stets beachtet, dass er sein Milchvieh nicht gleich schlachtet.
Vernunft als Bestechung?
Antwort: "Bedaure, ich bin Beamter und darf nichts annehmen."
Beim Psychiater:
"Herr Doktor, ich habe Immer den gleichen furchtbaren Traum.
Ich sitze splitternackt auf einem Felsen und aus dem Meer kommt ein grässliches
Ungeheuer, das mir die Eingeweide aus dem Körper nagt." erzählt der Patient.
Der Psychiater rät: "Nehmen Sie sich einen Steuerberater!"
Es schrieb der Steuerzahler:
"Sehr geehrter Herr Finanzbeamter,
meine Frau ist eine außergewöhnliche Belastung,
und macht ständig Sonderausgaben. I
Ich möchte sie gern absetzen.
Sagen Sie mir bitte wie und wo..."
Der Zollbeamte beugt sich ins das offene Fenster des Autos und fragt:
„Alkohol, Zigaretten?“
'Nein, zweimal Kaffee bitte!'
Auf dem Finanzamt:
- "Wann kann ich Urlaub nehmen?"
- "Sie sind hier doch gar nicht beschäftigt."
- "Aber ich arbeite fast nur für sie!"
"Denen habe ich's aber gegeben!",
sagte der säumige Steuerzahler, als er das Finanzamt verließ.
Sagt der Buchhalter zu seinem Chef:
"Entweder ich bekomme jetzt sofort eine Gehaltserhöhung
oder ich fange am nächsten Ersten als Prüfer beim Finanzamt an!"


